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Nachnutzungskonzept Rückbauflächen Hohenstücken – Vorentwurf Stand 05/2019

Aufgrund des hohen Leerstandes ist ein weiterer Rückbau in Hohenstücken unerlässlich. Gleichzeitig spielt der Stadtteil aber immer noch eine wichtige Rolle im Gefüge der Gesamtstadt. Ziel ist daher die Stärkung des Stadtteils und dessen Wohnfunktion unter dem Leitbild „bezahlbares, generationsgerechtes und energieeffizientes Wohnen für Alle“. Priorität haben dabei die Anpassung des vorhandenen Wohnungsbestandes einerseits und der Rückbau nicht nachgefragter Wohnungsangebote andererseits.

Um die freiwerdenden Flächen einer sinnvollen Nutzung zuzuführen und vor allem städtebaulich wieder erlebbare Strukturen zu schaffen, sieht der Vorentwurf vor, diese Flächen freiräumlich und baulich zu entwickeln. Vorhandene Potenziale der einzelnen Quartiere im Stadtteil sollen dabei gestärkt und weiterentwickelt werden, um Hohenstücken für verschiedene Bevölkerungsgruppen als Wohnstandort attraktiv zu gestalten.

Mini-Ansicht des Plakats mit Grafiken und Texten
Plakat: Nachnutzung Vorentwurf (Klicken Sie auf das Bild für die Großansicht als pdf) - Alle 4 Plakate zum Stadtumbau Hohenstücken finden Sie am Ende des Textes.

Stadtteilzentrum

Ziel ist der Erhalt, die Sicherung und die Weiterentwicklung des Zentrums mit seinen vielfältigen Nutzungen im Bereich soziale Infrastruktur, Verkehrs- und Freirauminfrastruktur, sowie Gemeinbedarf.

Das Stadtteilzentrum in der Mitte des Stadtteils verbindet durch die hier angeordneten vielfältigen öffentlichkeitswirksamen Nutzungen alle Quartiere:

  • Verbindungsfunktion (Fuß- und Radwegeverbindungen in Ost-West-Richtung sowie in Nord-Süd-Richtung zur besseren Erreichbarkeit des Zentrums und Verknüpfung der Quartiere)
  • Versorgungsfunktion (Einzelhandel, Dienstleistungen, Ärzte…)
  • Treffpunkt (Bürgerhaus, Parkanlagen, Markt…)
  • soziale Infrastruktur (Kultur, Sport, Betreuung…)

Diese Funktionen sollen erhalten, gestärkt und weiterentwickelt werden.
 

„Grüner Rücken für Hohenstücken“

  • Rücken und Begrenzung des Stadtteils, aber auch klare Eingangssituation
  • Grünverbindung (Rad/Fuß) in die Stadt und in die Landschaft
  • Einstreuen verschiedener öffentlicher Freiraumnutzungen möglich (wie z.B. vorhandene Skateranlage)
  • Immissionsschutz für das Wohngebiet (ggf. Unterbringung Lärmschutzanlagen/-wall)
     

Wohnquartiere

Gegliedert durch die baumbestandenen Ost-West-Straßenverbindungen entstehen einzelne Quartiere mit unterschiedlichen Charakteren, wobei die vorhandenen Potenziale genutzt und ausgebaut werden. Somit kann gleichzeitig eine neue Identität für den Stadtteil bzw. die einzelnen Quartiere geschaffen werden.

Im Stadtquartier liegt der Fokus auf der Sanierung/Konsolidierung der Wohnungsbestände verbunden mit einer Ausdifferenzierung des Wohnungsangebotes. Das Einfamilienhausquartier soll der Erweiterung und Abrundung des bereits entwickelten Einfamilienhausgebietes am Carolinenring dienen. Das Parkquartier soll unter Herstellung städtebaulicher Strukturen/Raumkanten für verdichtete, eigentumsorientierte Wohnformen zur Verfügung stehen. Gleichzeitig ist die Qualifizierung und Aufwertung des Freiraumes durch die Schaffung größerer Freianlagen (bspw. Stadtteilpark) denkbar. Im Gartenquartier ist kein Wohnungsneubau vorgesehen. Hier geht es vorrangig um die Aufwertung durch neue Freiraumnutzungen.
 

Wir freuen uns über Ihre Anregungen und Hinweise zum Vorentwurf

Kontaktieren Sie uns gern per E-Mail oder postalisch:
Stadt Brandenburg an der Havel
Fachbereich Stadtplanung
Fachgruppe Stadtentwicklung
Klosterstraße 14
14770 Brandenburg an der Havel
E-Mail: gudrun.morwinski(at)stadt-brandenburg.de


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